Tanz und Migration: mehrsprachige Bewegungstexte, hybride Choreographien und transkulturelle Lesbarkeit

Performance-Symposium

Vom 30. Juni - 1. Juli 2016 findet an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz das Symposium Tanz und Migration: mehrsprachige Bewegungstexte, hybride Choreographien und transkulturelle Lesbarkeit statt. Wir wollen die folgenden Fragen stellen: Was bedeutet kulturelle und ästhetische Vielfalt im Tanz? Welche Rollen spielen dabei migratorische Phänomene: Migrationen nach Europa, von Europa weg, sowie die transnationale Zirkulation durch individuelle (Künstler)Biographien und deren tänzerische Evidenzen? In dem interdisziplinären Performance-Symposium möchten wir diese Fragen durch performative und theoretische Präsentationen, Diskussionen und Gesprächsrunden von und mit internationalen und lokalen ChoreographInnen, TänzerInnen, WissenschaftlerInnen, TanzkritikerInnen und KuratorInnen, beleuchten und gemeinsam diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei tänzerische migratorische Praxen und Projekte, die eine Auseinandersetzung mit kultureller und ästhetischer Vielfalt aktuell thematisieren.

Präsentationen von: Dolma Jover Agulló; Franz Anton Cramer; Astad Deboo und Rani Nair; Josep Caballero García und Sarah Bouars; Sigrid Gareis; Rosa de las Heras; Chris Lechner; Helmut Ploebst; Dorothee Schackow; Azadeh Sharifi; Erol Yildiz; vom Projekt Bewegte Interaktion - Sayed Labib, Veronika Kulscar, Esmail Hassani, Johnny Mhanna, Malaz Alkhatib und Rami Alkhatib; sowie Samer Alkurdi, Leon Marič, Teresa Ranieri und Chris Yi – Studierende der Anton-Bruckner Privatuniversität.

Das Symposium ist Teil des Wissenschaftskommunikationsprojekts Tanz und Migration: mehrsprachige Bewegungstexte, hybride Choreographien und transkulturelle Lesbarkeit (Austrian Science Fund (FWF): WKP 32, angesiedelt an der Universität Salzburg) und wird von Sandra Chatterjee, Anja K. Arend und Claudia Jeschke in Kooperation mit Univ. Prof. Rose Breuss und den Masterstudierenden des IDA – Institute of Dance Arts, organisiert. Symposiums-Sprachen werden Englisch und Deutsch sein.

Zum Bericht auf derStandard.at: Hinwegtanzen über die Grenzen von Kulturen